fantasmofonika
Ltg. Simon Rummel
| Yael
Barolsky |
viola |
| Radek
Stawarz |
viola |
| Fedor
Ruskuc |
bass |
| Norman
Kunz |
flöte, piano, stimme, komposition |
| Annette
Maye |
klarinette |
| Anna
Kaluza |
altsaxophon |
| Johannes
Nink |
tenorsaxophon |
| Thomas
Gläßer |
tp, p |
| Matthias
Muche |
posaune |
| Dorothee
Bohr |
gitarre |
| matthias
muche |
posaune |
| Ellen
Barth |
accordion,
stimme |
| Joe Hertenstein |
schlagzeug,
percussion |
| Simon
Rummel |
lead,
komposition |
Simon Rummel schreibt fantastische Musik. Er ist Pianist,
Komponist, Dirigent, Improvisator, Schauspieler, Komiker und noch einiges
mehr. Diese vielen Facetten vereint er in seinem groß angelegten
Ensembleprojekt Fantasmofonika. Zu erwarten ist bei ihm stets das Unerwartete,
Überraschende. Er setzt nicht auf die Wiederholung des schon Bewährten.
So wird er eigens für jazza r t ganz neue Kompositionen zur Uraufführung
bringen. Das wird kurzweilig, denn ausufernde Jazzimprovisationen sind
seine Sache nicht.
Statt dessen wird die musikalische Aussage auf den Punkt
gebracht, oft in Miniaturen, in denen die Improvisation nur kleine Räume
einnimmt. Simon Rummel geht mit einem Ensemble um, das aus hervorragenden
klassischen Musikern und Jazzmusikern besteht. Souverän benutzt er
deren spezifische Fähigkeiten, mit feinem Gespür für Klangfarbe
und Instrumentierung. Auch Geräusch und Sprache integriert er bruchlos.
Hinzu kommt seine Begabung für Bühneninszenierungen der besonderen
Art, mit einem Humor, der manchmal an Helge Schneider erinnert. Inmitten
aller Unterhaltsamkeit finden sich auch Momente von Ruhe und Ernst. Diese
Gegensätze sorgen für eine besondere Spannung.
Simon Rummel, der an der Kölner Musikhochschule bei John Taylor und
Hans Lüdemann (Jazzklavier), bei Johannes Fritsch (Komposition) und
Paulo Alvarez (Neue Musik/Improvisation) studiert hat, stellt sich bei
jazza r t erstmals mit Fantasmofonika vor. Man kann ihn schon jetzt als
eine echte Entdeckung des jazza r t -Festivals bezeichnen.
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